Mittwoch, 5. August 2015

WIR SIND GLÜCKLICH- WIR SIND IN HAMBURG

Hallöchen (:

Ich war vorherige Woche in Hamburg und machte dort mit meiner Familie wieder Urlaub. Genau wie vor 2 Jahren, aber wir blieben jetzt nicht nur 3 Tage, sondern 5! 5 Tage voller Norddeutschland!  


Als ich vor 2 Jahren meinen Geburtstag in Hamburg feierte, habe ich mich in die Stadt im Norden verliebt. Es war wunderschöner Sonnenschein, wir gingen zu dem Musical "König der Löwen" und liebten es, überall, in jedem Stadtteil, Möwen fliegen zu sehen. Seit diesem Mini- Trip wollte ich die Stadt unbedingt wieder sehen und es dauerte volle 2 Jahre bis ich wieder in das Vergnügen kam. Bis dahin war es aber ein sehr langer Weg mit vielen Diskussionen. Meine Mama wollte direkt an die Nordsee fahren, ich und meine Schwester nach Hamburg und Papa war es egal, hauptsache Urlaub. So fertigte ich im März eine Präsentation an mit mehreren Urlaubszielen, die wir anstreben können. Ich hatte an dem Wochenende sehr viel Zeit, weil ich mit einer dicken Erkältung im Bett lag und nichts anderes tun konnte. Neben Hamburg wählte ich auch Norden (im tiefsten Ostfriesland), Wilhelmshaven und Cuxhaven. Zuerst schaffte ich es meine Eltern auf Wilhelmshaven zu stimmen, doch als ich nach Häusern suchte, war alles genau für den geplanten Urlaubszeitraum ausgebucht. So entschied Papa, dass ich einfach das gleiche Hotel buchen soll, welches wir schon vor 2 Jahren genommen haben. Ich machte alles Dingfest und war sooo glücklich! Endlich wieder mein Hamburg sehen!


Am Montag fuhren wir ganz entspannt hin, hetzten uns nicht und kamen gegen 14 Uhr an. Unser Hotel lag wieder am Hautpbahnhof, weil man so das Auto die ganze Woche stehen lassen konnte und den Bus und die Bahn nutzten. Außerdem hätte es doppelt so lange gedauert, wenn wir mit dem Auto gefahren wären, denn es gibt momentan sehr viele Baustellen, sodass viele Staus entstanden. So war das eine gute Möglichkeit und Papa war froh, mal nicht fahren zu müssen. Wir checkten ein und bezogen unser Zimmer im 7. Stock. Das Höchste was es in dem Hotel gibt und wir schon einmal bezogen haben. Im Zimmer befand sich ein Doppelbett und ein Doppelstockbett und ein kleiner Tisch, auch ein einzelnes Duschzimmer und Toilettenzimmer. Einfach und schlicht eingerichtet aber sehr schön. Und dann ging es erst einmal runter an die Landungsbrücken. Auf dem Weg sagten wir dem Michel hallo und auf dem Rückweg der Außenalster.

Dienstag ging es dann richtig los! Zuerst wurden die Stadien Hamburgs besucht. Wir fuhren zu aller erst zum St. Pauli Stadion, welches ihr unten links sehen könnt. Es ist total rebellisch gestaltet, überall sind Grafitis und Sticker, die die ganzen Fassade so aufregend machen. Auch die Bemalungen sind unglaublich süß und bewegend, weil sie so gut zu der ganzen Atmosphäre des Stadions und des Bezirks passen. Es treffen hier so viele unterschiedliche Menschen aufeinander und das sieht man bei den Zeichnungen. Dann schlenderten wir über die Reeperbahn und in die Große Freiheit (die Straße), in der sich die ganzen Lokale befinden, die Nachts zum Leben erwachen. Und noch einen Essenstipp habe ich: wenn ihr in Altona unterwegs seid, müsst ihr in die Burger Lounge gehen! Das Resturant ist total im Stil der 50er und 60er Jahre gestaltet, so ein schönes amerikanisches Diner. Die Burger sind soo lecker und die Besten die ich jemals gegessen habe. Es gibt aber noch 4 andere Diner, die sich alle Hamburg befinden! http://www.burgerlounge.de/
-> 24'382 Schritte; 16,26km


"Räuber und Gangster, Gauner und Verbrecher. Wir sind da, wo keiner sucht. Wir schlagen die Ganoven in die Flucht." Als wir am Mittwoch Papas Wunsch erfüllten, hatten meine schwester und ich genau diesen Ohrwum, denn wir gingen in die Speicherstadt. Den ganzen Tag hatten meine Schwester und ich diesen Ohrwurm. Auch diese war nicht sehr weit von uns entfernt. Nicht mehr als 20 Minuten Fußweg und man stand schon auf der ersten Brücke und wie viele ich an dem Tag gelaufen bin ist schwer zu sagen. Bestimmt... 20? So Ungefähr... ja das könnte stimmen :D. Denn das ist das besondere an Hamburg ist wirklich, dass die Stadt mehr Brücken hat als Venedig. Nebenbei besuchten wir eine Kaffeerösterei, mitten in der Speicherstadt. Ich war im 7. Himmel! Kaffee aus der ganzen Welt wurde dort verkauft und auch selbst geröstet. Mama und ich kauften Kaffee aus Costa Rica und ich freue mich, bald die Kaffeebohnen zu malen dann frisch gebrüten Kaffee zu trinken. Den Geruch ließ ich mir auch auf den Landungsbrücken weg pusten. Der Wind war sooo extrem stark da, dass es besser gewesen wäre, man hätte sie zusammen gehabt :D. Aber so kamen sehr witzige Fotos von mir und meiner Schwester heraus. Wir stiegen auf das Museumsschiff Rickma Rickmers, welches wir schon vor 2 Jahren besuchen wollte, aber keine Zeit dafür hatten. Es ist wirklich sehr spannend gewesen und es wurde sehr gut alles dargestellt und veranschaulicht. 
-> 21'826 Schritte; 13,79km 

Unser letzter Tag bestand daraus, shoppen zu gehen. Mama und ich dachten uns, wenn wir schon einmal die Chance haben, nutzen wir sie einmal. Und danach war der Dombesuch angesagt! Der Dom ist ein Rummel/Kirmes, welcher einen ganzen Monat mitten in St. Pauli neben dem Stadion aufgebaut ist und mehr als 350 Stände hat. Ich ging eigentlich nur wegen meiner Schwester in die Fahrgeschäfte, weil ich nicht so scharf darauf war wie sie :D. Sie liebt es auf den Rummel zu gehen. Und so fuhr ich 5 Minuten (1 Runde!) Break Dance. Das Ding ging wirklich so lange! Ich bin es zuhause gewöhnt, nur 2 Minuten in dem Ding auszuhalten und man sah es mir an. Mir war schlecht und ich kam kreideweiß aus dem Sitz. Aber trotzdem wollte ich mit einer Wasserrutsche fahren. Man saß in so einem "Kanuboot" und fuhr so über das Wasser! Das war so lustig, obwohl meine Schwester, die vorne saß, komplett nass wurde. Aber ich wäre am liebsten noch einmal gefahren und so endete mein letzter Tag in Hamburg!
-> 24'624 Schritte; 16,03km


Das Wetter war sehr interessant. Es regnete 2 Minuten, danach war der schönste Sonnenschein und es wurde richtig warm. 30 Minuten später kam wieder ein kleiner Schauer und die Wolken verschwanden dann wieder. An einer Rossmannkasse regte ich mich darüber auf und diskutierte darüber, da sagte der Verkäufer plötzlich "Ja, das ist Hamburg!" und dann unterhielt ich mich mit ihm! Das hat mir dann irgendwie den Tag versüßt :3. Abgesehen davon liebe ich Hamburg nur noch mehr. Alle Menschen sind so nett, keiner ist so hektisch wie in Berlin (außer wenn sie Auto fahren und man jede Minute eine Hupe hört), die Fischbrötchen schmecken hier viel besser und sowieso das Alsterwasser.
 
Ich hatte eine tolle Zeit in Hamburg! Ich habe mich immer mehr in diese Stadt verliebt und möchte auch bald wieder zurück, obwohl das Wetter nicht so nett war, aber darüber kann man bei so einer tollen Stadt hinwegsehen!

xoxo Sophie

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