Sonntag, 23. August 2015

GONE GIRL

Hallöchen (:

Seit das Buch "Gone Girl- Das perfekte Opfer" von der Autorin Gillian Flynn in den Medien war und als seine Verfilmung ins Kino kam, wollte ich es lesen. So wünschte ich es zum Geburtstag und habe es im Urlaub ausgelesen und würde euch gerne berichten, wieso ich das Buch hasse! 




Also ich hasse das Buch nicht wirklich, nicht so, wie es jetzt gerade klingt, sondern wie die Menschen handeln und wie die Handlung weiter geht. Ich saß irgendwann nur noch mit dem Buch da und starte es an und wollte nicht weiterlesen, weil mich die Geschichte so abgefuckt hat. Aber ich musste weiter lesen! Ich wollte wissen, wie das Buch ausgeht und was noch so passieren wird!
Es fing so an, dass die Frau von Nick Dunne an ihren 5. Hochzeitstag verschwindet . Das Haus bieten einen Kampfschauplatz und sonst fehlt jede Spur von Amy. Sofort beginnt die Suche, mit Polizeieinsätzen, aber auch Alleingängen des Mannes, der irgendwas zu verbergen hat. Es kommt heraus, dass die Ehe der Beiden nicht so rosig ist, wie Nachbarn und die Familie immer gedacht hat. Doch nicht nur der Druck der Polizei und der Personen, die mit ihm zu tun haben, lastet hart auf ihm, auch die Medien versuchen selbst Detektive zu spielen und Motive für seine Tat zu finden. Und genau diese Mischung, aus allen Personen und ihren Aufgaben, macht das Buch so spannend und bietet viel Platz für Spekulationen, ob Nick etwas mit dem Verschwinden seiner Frau zu tun hat. Nebenbei werden auch Tagebucheinträge von Amy gezeigt, die der Geschichte den meisten Spannungsbogen geben! Hierbei wird auch die Person Amy besser beschrieben, denn Nick lernte man schon schnell genug kennen, doch Amy ist so eine interessante Person, die ich gerne in der Wirklichkeit treffen würde und je weiter man las, je mehr wurde man in den Geschehen hineingerissen und man fühlte sich wie eine Person aus der kleinen Stadt. 

Ich bin wirklich sehr hin- und hergerissen, was ich fühlen soll. Auf der einen Seite mag ich das Buch, weil es so spannend und aufregend ist, doch genau das ist hierbei auch das Schlimmste! Ich konnte den Druck, den Nick spürte, selbst spüren, wie sich Amys Eltern fühlten und wie sich Amy in der Ehe gefühlt hat und warum alles so passiert ist, wie es passierte. Ich hielt zeitweise das Buch in den Händen und wollte einfach nur schreien, weil es so schrecklich und unwahr klang, was da drin passierte/ wie Amy  ist. Ich hielt den Druck nicht mehr aus, was jetzt total bescheuert klingt, aber wirklich so war :D Ich war einfach nur erschüttert, wie Menschen so handeln können! Und auch jetzt, wo ich fertig bin mit dem Buch, muss ich die ganze Zeit daran denken! Seit ich das Buch meinem Papa zum Lesen gab, reden wir nur noch darüber. Er kann auch nicht verstehen, wie solche Handlungen entstehen können.

Genau wegen diesem Geschehen und dem Ausgang und der unglaublich großen Spannung mögen wir Beide das Buch sehr. Es unterhält uns, lässt uns nachdenken (in Papas Fall über die Ehepartner/ generell Lebenspartner und Freunde) und fesselt uns ab dem 1. Satz. Obwohl Papa vorerst dachte das Buch sei nur für Frauen etwas, änderte er seine Meinung blitzartig. Männer und Frauen werden gleichermaßen angesprochen und bietet für beide Geschlechter genug Stoff zum Nachdenken. "Ist mein Partner ehrlich?" oder "Sollte ich ihr/ ihm genauer zuhören?" sind nur ein paar Gedanken die Gillian Flynn in den Raum wirft und man sich stellen sollte, dass sich so ein Geschehen nicht "wiederholt"!


Obwohl ich zur Zeit in einem Sommerloch fest sitze, habe ich genügend Zeit zu lesen. Trotzdem ist "Gone Girl" eine gute Abkühlung und macht Lust auf mehr von Gillian Flynn.

xoxo Sophie

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