Freitag, 20. Dezember 2013

MEINE HELDEN 2013

Halli- Hallo.

Ich habe dieses Jahr ein Mädchen kennengelernt, welche mich sehr berührt hat und so ist sie meine Heldin des Jahren 2013.


Es ist die 16 Jährige Malala. 



Sie kommt aus dem Swat- Tal aus Pakistan wo die Taliban sehr großen Einfluss besitzen. Diese verbieten, dass Mädchen zur Schule gehen dürfen. Malala schrieb ab 2009 in ihrem Blog, auf der BBC Internetseite über das Leben im Swat- Tal unter dem Pseudonym Gul Makai. Malala hielt sich aber nicht daran und am 9. Oktober 2012 wurde ihr Schulbus angehalten und ein Taliban schoß in ihren den Kopf und Hals. Sie wurde operiert und dann nach Birmingham gebracht, wo man ihr noch besser medizinisch helfen konnte. 
Trotz diesen Attentat hielt sie sich nicht davon ab, so weiter zumache, wie vor ihrer Verletzung. Sie kämpfte noch mehr für die Rechte der Mädchen, die nicht einmal Musik hören dürfen, nicht tanzen können oder unverschleiert öffentliche Räume betreten können. Sie tritt bei der UNO Jugendversammlung auf und hier ist ein Teil ihrer dortigen Rede: "Ich spreche – nicht für mich, sondern um denjenigen, die keine Stimme haben, Gehör zu verschaffen. […] Sie haben auch auf meine Freundinnen geschossen. Sie dachten, die Kugeln würden uns zum Schweigen bringen. Aber es ist ihnen nicht gelungen. Aus jenem Schweigen gingen tausende Stimmen hervor. […] Die Terroristen dachten, sie würden meine Bestrebungen ändern und meinen Absichten ein Ende machen, doch in meinem Leben hat sich nichts geändert, nur dies: Schwäche, Angst und Hoffnungslosigkeit sind gestorben. Stärke, Macht und Mut wurden geboren. Ich bin dieselbe Malala.[...] Unsere Worte können die Welt verändern – wenn wir alle zusammenstehen, vereint im Kampf um Bildung. Lasst uns, um unser Ziel zu erreichen, zu den Waffen des Wissens greifen und uns schützen mit den Schilden der Geschlossenheit und des Miteinander. […] Lasst uns zu unseren Büchern und Stiften greifen. Das sind unsere mächtigsten Waffen. Ein Kind, ein Lehrer, ein Stift und ein Buch können die Welt verändern. Bildung ist die einzige Lösung. Bildung geht vor."
Mich bewegen diese Worte sehr. 
Ich finde Malala gehört zu den mutigsten Menschen. Sie lebt den ganzen Tag mit dem Gewissen, dass es dort draußen Menschen gibt, die sie am liebsten tot sehen wollen. Und sich doch auf die Bühne zustellen und alles zu tun um anderen Mädchen zu helfen. Ich fand es auch echt Schade, dass sie dieses Jahr nicht den Friedensnobelpreis erhalten hat. Aber schon diese Nominierung ist eine große Ehre.  
xoxo-http://www.malala-yousafzai.com/




Eine weitere Person, die ich sehr aufregend und sehr mutig finde ist der US- amerikanische Whistleblower (deutsch: Enthüller) Edward Snowden.



Und dieser Mann ist der meist gesuchte Mann in der USA. 
Er war ein Mitarbeiter des Geheimdienstes CIA und DIA und bis Mai 2013 arbeitete er noch bei der NSA. Weil er streng geheime Dokumente dem Guardian- Journalisten Glenn Greenwald zuspielte, die dieser dann veröffentlichte, erließ die USA einen Haftbefehlt. Snowden sagte gegenüber Greenwald:„Ich möchte nicht in einer Welt leben, in der alles, was ich tue und sage, aufgezeichnet wird. Solche Bedingungen bin ich weder bereit zu unterstützen, noch will ich unter solchen leben.“ Er fluchtete sich nach den Veröffentlichungen nach Russland. 
Aber jetzt dazu, was er überhaupt veröffentlicht hat: die NSA späht die Telefonate der französchen Bürger aus und zeichnete diese auch auf, die CIA speichert, wer wem Geld mit Western Union oder MoneyGram überweist und das Überwachungsprogram "Prism" sind neun der größten Internetkonzerne und Dienste der USA beteiligt: Microsoft (u. a. mit Skype), Google (u. a. mit YouTube), Facebook, Yahoo, Apple, AOL und Paltalk. Prism ermöglicht der NSA eine umfassende Überwachung von Personen innerhalb und außerhalb der USA, die digital kommunizieren. Aber das sind nur ein Paar der großen Enthüllungen. 

Ich finde es total aufregend diese ganze Geschichte zu verfolgen. Dieser Mann hat etwas veröffentlicht, was die Großmacht USA stark geschwächt hat. Edward Snowden war auf alle Fälle bewusst, was er damit auslöst und wollte auch die Konsequenten tragen. 
Ich bewundere ihn sehr für diese Aktion. Er hat damit den Zorn der USA und von Großbritannien auf sich gezogen, aber auch waren ihm viele Menschen dankbar. Auch die Bundesrepublik Deutschland. Wenn man jetzt erst erfährt, dass man Jahre lang von "Freunden" ausspioniert wird muss es ein großer Schock gewesen sein. Ich bin auch der Meinung, dass wir Snowden Asyl bieten sollen.                                                                


Quellen: 

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